Repertorium

Das im Repertorienraum aufgestellte Repertorium beinhaltet die Detailverzeichnisse (Repertorien) aller Archivbestände. Es stellt das Endprodukt der Erschliessung dar und gibt die hierarchisch strukturierte Ordnung eines jeden Fonds und Bestands wieder.

Inhalt der Repertorien

Die einzelnen Repertorien informieren über den Kontext (Einleitungen beachten), die Laufzeit und die vollständige Signatur der gesuchten Unterlagen. Sie sind daher Ausgangspunkt und Grundlage jeder Recherche und müssen vor jeder Bestellung eingesehen werden.

Die vier Repertorien-Serien

Im Staatsarchiv werden vier verschiedene Serien von Repertorien geführt, die sich auch optisch unterscheiden:

  • Gelbe Etiketten – Älteres Hauptarchiv und Ältere Nebenarchive (Gliederung A-Z)
  • Weisse Etikette – Neueres Hauptarchiv (Gliederung nach Departementen)
  • Grüne Etiketten – Neuere Nebenarchive
  • Rote Etiketten – Privatarchive

Die Repertorien zum Älteren Hauptarchiv und den Älteren Nebenarchiven sind, wie die darin verzeichneten Bestände, abgeschlossen. Sie entsprechen auch in ihrer äusseren Form dem historisch gewachsenen Zustand. Die Repertorien zum Neueren Haupt- und Nebenarchiv sowie zu den Privatarchiven erhalten laufend Zuwachs. Dabei handelt es sich um Ausdrucke aus der Archivanwendung scopeArchiv. Da auch früher erschlossene Fonds oder Bestände in Form von neuen Beständen oder Zugängen wachsen können, werden die alten Verzeichnisse sukzessive ausgetauscht.

Repertorium als Ergänzung

Mit der Einführung des neuen Online-Archivkatalogs und der Digitalisierung der alten Repertorien hat sich sich die Bedeutung des gedruckten Repertoriums gewandelt. Obwohl es laufend aktualisiert wird, dient es nicht mehr als zentrales Findmittel, sondern als Ergänzung und Sicherung.