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Möglicherweise befinden sich die von Ihnen gesuchten Informationen nicht im Staatsarchiv Basel-Stadt, sondern im Archiv eines benachbarten oder früheren Gemeinwesens.

Quellen zur Basler Geschichte in anderen Archiven

Im Staatsarchiv des Kantons Basel-Landschaft finden Sie im sogenannten "Alten Archiv" die Unterlagen zu den Landvogteien und Gemeinden vor der Kantonstrennung von 1833, die bei der Archivteilung 1834 aus der gewachsenen Archivstruktur herausgelöst wurden. Das "Alte Archiv" präsentiert sich in der früheren Ordnungstruktur. Demgegenüber wurde der in Basel verbliebene Hauptteil des Archivs durch Rudolf Wackernagel neu geordnet. Wer sich über den ursprünglichen Zusammenhang orientieren will, muss die älteren Findmittel des Staatsarchivs (Räte und Beamte U 21) konsultieren.

Für die Geschichte von Mittelalter und früher Neuzeit sind die Archives de l'Ancien Evêché de Bâle in Porrentruy von Bedeutung, in dem die Unterlagen des alten Bistums Basel verwahrt werden. Gleiches gilt für Unterlagen im Generallandesarchiv in Karlsruhe. Dort befinden sich Urkunden und Akten des Domstifts Basel (Ältere Bestände, Abteilung 19 und 85).

Zur Geschichte des bischöflichen Archivs empfehlen wir folgende Literatur:
Albert Bruckner: Das bischöfliche Archiv von Basel. In: Archivalische Zeitschrift, Bd. 63, 1967, S. 103-117; Marco Jorio: Das Schicksal des fürstbischöflich-baslerischen Archivs seit 1789. Ein bewegtes Stück schweizerischer Archivgeschichte. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, 83, 1983, S. 85-125.

Für die Zeit nach der Gründung des Bundesstaates im Jahre 1848 ist das Schweizerische Bundesarchiv in Bern von wachsender Bedeutung. Dies gilt mit Blick auf Basel v.a für die Beziehungen zu den angrenzenden Nachbarländern Deutschland und Frankreich. Zu beachten sind auch die Nachlässe von Professoren in der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek. Archive von Basler Firmen finden sich im Schweizerischen Wirtschaftsarchiv. Von Bedeutung für die städtische Geschichte sind auch die Firmenarchive von Novartis und Roche.

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Repertorium der handschriftlichen Nachlässe

Das Repertorium enthält Nachlässe von Familien und Personen aus 260 Schweizer Archiven, Bibliotheken, Museen und vereinzelt auch Privatbesitz. Es basiert auf der gedruckten Ausgabe von 1992. Die Datenbasis wird aber laufend erweitert. "Kollektivnachlässe", also Archive von Körperschaften wie Firmen oder Vereine, fielen im gedruckten Repertorium ausser Betracht.

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