Quellen zur katholischen Kirche

Zur bewegten Geschichte der Katholiken Basels finden sich im Staatsarchiv viele Quellen.

Die erste römisch-katholische Gemeinde Basels traf sich ab 1798 in der Kleinbasler Clarakirche. Als diese gegen Ende des 19. Jahrhunderts für die immer zahlreicheren Glaubensgenossen zu eng wurde, entstand an der Holbeinstrasse die Marienkirche. Die Grundsteinlegung erfolgte am 22. Mai 1884. Geweiht wurde der fertiggestellte Bau am 23. Mai 1886. Der romanische Baustil knüpfte einerseits an jenen des (ehemals katholische) Münsters an. Andererseits wurde damit auch ein sichtbares Zeichen gegen die 1865 im neogotischen Stil erbaute, evangelische Elisabethenkirche gesetzt. Denn der Bau der Marienkirche fiel in die Zeit des sogenannten Kulturkampfes, der erbitterten Auseinandersetzung zwischen traditioneller römisch-katholischer Kirche / Gemeinschaft und liberalem Staat / Bürgertum.

Das Archiv der Römisch-Katholischen Kirche Basel befindet sich im Staatsarchiv:

Darin liegen z.B. neben Tauf-, Ehe- und Sterberegistern auch Akten zu den zahlreichen katholischen Vereinen und Gesellschaften.

Weitere Archivbestände

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Im Folgenden ist eine kleine Auswahl an Archivbeständen zur katholischen Kirchengeschichte aufgeführt.
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Die vollständige Signatur entnehmen Sie dem Archivkatalog.