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Eine Nacht voller Begegnungen
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Fast 1300 Personen haben sich in der Museumsnacht 2012 auf überraschende Begegnungen eingelassen - mit klingenden Pergamenten, sentimentalen Söhnen und unbekannten Gesichtern.


Unterstützt vom Szenografiebüro emyl lud das Staatsarchiv zum blind date ein. Zu entdecken waren vier Persönlichkeiten aus Basels Geschichte: der 1819 hingerichtete Kleinkriminelle Ferdinand Deisler, die 1940 nach Basel geflüchtete Unternehmerin Berta Hess-Cohn, die mit fast ihrer ganzen Familie 1855 an der Cholera gestorbene Maria Rudin aus Kleinbasel und der aufklärerische Familienmensch Isaak Iselin aus dem 18. Jahrhundert (Icon: Format pdfListe der Exponate). Durch alle Räume hindurch verführten Porträts aus dem Archiv zum Fantasieren und Staunen, wer das wohl sei.

Eine Dokumentation zur Gestaltung ist hier abrufbar (Icon: Format pdfPDF-Datei).

Wie jedes Jahr waren die Führungen hinter die Kulissen regelmässig ausgebucht. Auch der 2012 erstmals angebotene Blick ins Restaurierungsatelier verlockte stündlich mehr Leute als die Räume zu fassen vermochten. Auf Tuchfühlung mit der Geschichte kamen die Besuchenden auch, als im Treppenhaus das Pergament zu klingen begann: Fünf Sängerinnen trugen aus mittelalterlichen Choralhandschriften vor, die versteckt als Rechungsbucheinbände die Jahrhunderte überdauert hatten.

Bilder aus der blind date - Nacht vom 13. Januar 2012

einladung zum blind dateblind date silhouette

blind date treppenhausblind date bilder

blind date tische



(c) Fotos: Staatsarchiv Basel-Stadt, Christoph Manasse und Franco Meneghetti

18. Januar 2012



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