Vom 4. – 6 Februar 2010 finden an der Universität Basel die Zweiten Schweizerischen Geschichtstage statt. 66 Panels, 300 Referentinnen und Referenten und ein interessantes Rahmenprogramm setzen sich mit dem Thema „Grenzen“ auseinander.
Die Zweiten Schweizerischen Geschichtstage stehen unter dem Titel "Grenzen". Das Tagungsthema bietet den Rahmen für die Auseinandersetzung mit Grenzziehungen, aber auch mit Entgrenzungen und Grenzüberschreitungen im physisch-geographischen wie im kulturell-mentalen Verständnis.
In 66 Panels referieren um die 300 Referentinnen und Referenten. Dabei sind von der Alten Geschichte bis zur Zeitgeschichte alle Epochen vertreten, ebenso finden Panels zu epochenübergreifenden sowie zu methodischen und didaktischen Fragestellungen statt.
Die Schweizerischen Geschichtstage wurden 2007 erstmals durchgeführt und werden nun alle zwei bis drei Jahre von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) und einem Historischen Institut der Schweiz organisiert. Sie richten sich an ein internationales Fachpublikum, an Geschichtsstudierende, Geschichtslehrerinnen und -lehrer sowie an eine interessierte Öffentlichkeit. In der jeweiligen Universitätsstadt wird ein kulturelles Rahmenprogramm angeboten.
Programmdetails und Anmeldung unter www.geschichtstage.ch. Frühbuchungsrabatte bis zum 30. November 2009, Anmeldeschluss ist der 4. Januar 2010.
Führung im Rahmen der Geschichtstage
Grenzenloser Zugang zu den Quellen? Audiovisuelles Archivgut im Staatsarchiv Basel-Stadt Samstag, 6. Februar 2010, 11:00-12:00
Nebst den mehrheitlich schriftlichen Unterlagen aus über 1000 Jahren Geschichte von Stadt und Kanton verfügt das Staatsarchiv Basel-Stadt auch über ausserordentlich viele visuelle und audiovisuelle Archivalien. Insgesamt befinden sich heute beispielsweise gegen eine halbe Million Bilder im Archiv: Bildmaterial aus dem 16. bis ins 20. Jahrhundert in fast allen bildgebenden Verfahren und mit einem breiten Themenspektrum wie z.B. der Bau- und Architekturgeschichte, der gewerblich-industriellen Entwicklung der Stadt, den kleinen und grossen historischen Ereignissen. Zum umfangreichen Bestand an audiovisuellen Medien im Archiv gehören aber nicht nur Bilder, sondern eine grosse Menge an Filmen, eine umfangreiche Plansammlung und ein ebenso umfangreicher Bestand an Tondokumenten.
Wie bei allen Archivalien stellt sich heute die Frage nach der Aufbereitung und Zugänglichmachung der audiovisuellen Dokumente. Das Staatsarchiv stellt heute bereits über 35’000 Bilder online zur Verfügung. Dies ist ein Service für Historikerinnen und Historiker und alle anderen Interessierten, der zurzeit noch von keinem anderen Archiv in diesem Umfang geleistet wird. Derzeit wird in einem Projekt der gesamte Filmbestand erschlossen und konserviert sowie gleichzeitig für die Onlinerecherche digital aufbereitet. Die Präsentation anlässlich der Geschichtstage 2010 stellt diese Arbeiten vor und gewährt Einblick in die attraktiven Bild- und Filmbestände.
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 25 beschränkt. Die Führung findet in deutscher Sprache statt.
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